Spiegelreflexkamera um Immobilien zu fotografieren

Gebäude richtig fotografieren

Dieser Artikel richtet sich an die korrekte Fotografie von Immobilien und  anderen Gebäuden. Es gibt unterschiedliche Meinungen, wie man ein Gebäude richtig ablichtet. Einige sind der Meinung, dass man mit den Fotos das gesamte Gebäude in den Bildausschnitt bekommen muss. Das ist jedoch nicht nötig. Viel vorteilhafter ist es, sich auf die interessanten Bereiche zu konzentrieren. Wenn man natürlich die Immobilie zum Verkauf anbieten will und dafür Fotos macht, benötigt man eine große Übersichtsaufnahme am Anfang. Hiermit stellt man deutlich dar, wo sich was befindet.

Interessant kann es im Anschluss vor allem sein, sich auf besondere Details zu konzentrieren. Angefangen mit Eingängen, Wappen, Lampen etc. Es ist von Vorteil diese zunächst mit einer Übersichtsaufnahme zu fotografieren und im Anschluss sich langsam dem Objekt zu nähern. Hierfür eignet sich vor allem ein gutes Teleobjektiv.

Auch der Winkel, aus dem fotografiert wird ist entscheidend. Bei höher liegenden Details ist ein von unten, schräg nach oben fotografierender Winkel sehr interessant. Dieses kann je nach Lichtverhältnissen später sehr schön aussehen. Auch mit einem Weitwinkel lassen sich hier häufig gute Motive finden.

Für die ISO sollte man während des Tages ca. ISO 400 wählen. So hat man noch ausreichend Reserven, was die Lichtempfindlichkeit angeht, ohne dass man Abstriche in der Bildqualität hinnehmen muss.

Die Bearbeitung der Bilder

In der Nachbearbeitung ist es vom Vorteil sich auf die Detailsaufnahmen zu konzentrieren. Hier sind weniger Verzerrungen vorhanden, da man meist dichter an dem Motiv fotografiert. Eine Möglichkeit ist die Objektivkorrektur, um das zu verhindern. Für die gängigen Objektive gibt es hier bereits Voreinstellungen in Photoshop.

Gebäude auf Reisen fotografieren

Wenn ihr euch vorgenommen habt, auf euren Touren und Reisen auch Gebäude zu fotografieren, dann solltet ihr dafür die richtige Spiegelreflexkamera und Objektive haben. Eine gute Informationsquelle ist hierfür auf kamera-vergleiche.de dort bekommt ihr einen tollen Überblick über geeignete Kameras. Generell eignen sich für Ausflüge natürlich vor allem eher kompakte Spiegelreflexkameras und kleinere Tele-Objektive. Für Einsteiger ist vor allem die EOS 1300D sehr interessant. In den meisten Testberichten und Vergleichen schneidet diese Kamera auf den vordersten Plätzen ab. Zusammen mit dem Kit-Objektiv, habt ihr eine gute Ausrüstung, um die Gebäude aufzunehmen.

Welcher Eindruck soll erweckt werden

Eine grundlegende Fragestellung in der Fotografie von Gebäuden ist, welcher Eindruck durch die Bilder entstehen soll. Gehen wir davon aus, dass es sich um eine Immobilie handelt, die verkauft oder auf Airbnb vermietet werden soll. Da die Vermarktung im Internet stattfindet, sind die Bilder eines der wichtigsten Kriterien, ob der Verkauf erfolgreich ist.

Hier gibt es nun zwei Möglichkeiten. Man kann sehr nüchterne Fotos erstellen, die sehr genau darstellen, wie sich die Wohnung/Haus gestaltet, ohne auf besondere Winkel oder interessante Bildgestaltung zu achten. Der Vorteil ist hierbei, dass die möglichen Kunden bereits ein sehr realistisches Bild bekommen. Allerdings wird man sehr schnell feststellen, dass die Konkurrenz anders arbeitet. Viel verbreiteter ist die Herangehensweise, in der man markante Punkte der Immobilie besonders hervorhebt. Auch verschiedene Lichtverhältnisse können, die Bilder deutlich interessanter aussehen lassen. Wenn man gleichzeitig noch die Objektive wechselt, und zwischen Weitwinkel und Objektiven mit sehr großer Blendenöffnung wechselt, dann erhält man eine Bildgestaltung, die das gesamte Objekt deutlich ansprechender wirken lässt. Auch sollten die Bilder anschließend mit einem professionellen Bildbearbeitungsprogramm nachbearbeitet werden. Hier lassen sich Farben besonders hervorheben, wodurch die gesamte Ausstattung deutlich hochwertiger wirkt.

Fazit

Eine interessante und professionelle Herstellung  von Fotos von Immobilien ist heutzutage unerlässlich, um auf dem Wohnungsmarkt ein ausreichend großes Käuferklientel zu erreichen und auch anzusprechend. Hierfür ist eine gute Spiegelreflexkamera genauso wichtig, wie auch Kenntnisse was die Bildgestaltung und die anschließende Bearbeitung angeht.